• RA Benedikt Wolf

„Ohne meinen Anwalt sage ich nichts“ - Ein oft ausgesprochener Satz in Film und Fernsehen.


Und tatsächlich, oft ist dies auch sehr sinnvoll. Gerade im Strafverfahren als Beschuldigter ist das

Recht zu schweigen eines der elementarsten Verfahrensrechte. Viele beschuldigte Mandanten sehen

sich Verhörprofis bei der Polizei oder spätestens im gerichtlichen Verfahren einem mächtigen

Justizapparat ausgesetzt. Sehr häufig meinen Beschuldigte, dass es sinnvoll ist, postwendend und

ohne Rücksprache mit dem Anwalt mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren und Angaben zur Sache zu machen, um später in keinem schlechten Licht zu stehen. Leider ist es nur allzu oft der Fall, dass man sich um „Kopf und Kragen redet“ und in Widersprüche verstrickt.


Gem. § 111 OWiG handelt man lediglich dann ordnungswidrig, wenn man gegenüber der zuständigen Behörde hinsichtlich des Vor-, Familien- oder Geburtsnamens, des Ortes oder Tages seiner Geburt, des Familienstandes, seines Berufes, seines Wohnortes, der Wohnung oder Staatsangehörigkeit eine unrichtige Angabe macht oder die Angabe verweigert. Es handelt sich hierbei um die sog. Angaben zur Person.


Dies gilt gerade nicht betreffend Angaben zum vorgehaltenen Sachverhalt.


Nicht selten nimmt die Staatsanwaltschaft neu gewonnene Sachkenntnisse zum Anlass, um weitere Ermittlungen in Auftrag zu geben. Und schon ist das Kind in den Brunnen gefallen.


Gerade zu Beginn der Ermittlungen kann ein versierter Strafverteidiger die entscheidenden Weichen stellen und eine individuelle Verteidigungsstrategie entwickeln. Das Recht zu schweigen ist gesetzlich u. a. in § 136 I 2 StPO verankert.


Daneben gibt es noch das sog. Zeugnisverweigerungs- und Auskunftsverweigerungsrecht.


Der Anwalt für Strafrecht kennt die Beschuldigtenrechte!


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